PFERDEPRAXIS REINFELD

Dr. Katharina Ehlers     

Februar 2020

West-Nil-Virus etabliert sich in Deutschland - Was Sie jetzt wissen sollten

In den letzten beiden Jahren hat sich das West-Nil-Virus nach und nach in Deutschland etabliert und ich rate allen Pferdebesitzern sich vor Beginn der Sommer- und damit der Mückensaison einmal mit dem Thema zu beschäftigen. Hier dafür die wichtigsten Informationen in Kurzform.

Was ist das West-Nil-Virus? Das West-Nil-Virus ist ein Flavivirus, verwandt z.B. mit dem FSME-Virus, das ursprünglich aus Afrika stammt. Es wird über Stechmücken übertragen und infiziert in erster Linie Vögel, die je nach Art schwer bis gar nicht erkranken und als Reservoirwirte fungieren. Pferde und Menschen sind ebenfalls für das Virus empfänglich, sind aus Sicht des Virus aber Fehlwirte, in denen es sich weniger stark vermehrt und deshalb nicht von Pferd zu Pferd oder von Pferd zu Mensch übertragen werden kann.

Welche Symptome sind zu erwarten und wie gefährlich ist eine Infektion? Etwa 10 Prozent der Pferde, die mit dem West-Nil-Virus infiziert werden, erkranken an der neurologischen Form des West-Nil-Fiebers mit Muskelzittern, Bewegungsstörungen, Verhaltensänderungen und Hinterhandlähmungen bis hin zum Festliegen. 30 bis 50 Prozent der an der neurologischen Form erkrankten Pferde sterben. Die Therapie kann ausschließlich symptomatisch erfolgen, dementsprechend begrenzt sind die Möglichkeiten, einem erkrankten Pferd zu helfen. Überleben die Pferde das West-Nil-Fieber ist bei etwa 20 Prozent der Pferde mit bleibenden Schäden, wie z.B. Bewegungsstörungen zu rechnen.

Wie groß ist die Infektionsgefahr in Norddeutschland? Im Jahr 2019 wurde das Virus bei 75 toten Wildvögeln nachgewiesen, unter anderem in Hamburg und Rostock. Im Osten Deutschlands erkrankten 36 Pferde. Bei Menschen gab es 5 klinische Fälle in 2019. Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) als nationales Referenzlabor geht davon aus, dass das Virus im Umkreis von 300 Kilometern um einen Nachweis herum vorkommen kann. Insbesondere sind dabei die Nachweise bei Vögeln entscheidend, da das Virus sich in ihnen in großen Mengen vermehrt. Mit den nachgewiesenen Fällen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern ist dementsprechend auch Schleswig-Holstein als Endemiegebiet zu behandeln. Das Virus hat in den letzten Jahren erfolgreich in Mücken in Deutschland überwintert. Die Experten gehen davon aus, dass hohe Temperaturen und milde Winter eine weitere Ausbreitung des Virus begünstigen.

Was kann man tun, um sein Pferd zu schützen? Den zuverlässigsten und wirksamsten Schutz vor schweren Verlaufsformen des West-Nil-Fiebers bietet eine prophylaktische Impfung. Diese wird von den Experten der StIKO Vet für alle Pferde in den betroffenen Regionen empfohlen oder auch dann, wenn Pferde im Sommer in betroffene Regionen verbracht werden (z.B. zu Veranstaltungen). Es sind mehrere gut verträgliche, zuverlässig schützende Impfstoffe verfügbar. Es erfolgt zunächst eine Grundimmunisierung mit 2 Impfungen im Abstand von 3 bis 6 Wochen im Frühjahr (Abstand je nach Impfstoff), die spätestens bis zum Beginn der Mückensaison Ende Mai abgeschlossen sein sollte, um im Sommer, wenn die größte Ansteckungsgefahr besteht, die höchsten Antikörpertiter zu erreichen. Die Auffrischungsimpfung erfolgt einmal jährlich im Frühjahr.

Wer sich noch weiter über das West-Nil-Virus informieren möchte, dem sei ein kostenloses Webinar mit Frau Prof. Lohmann von der Pferdeklinik der Uni Leipzig am 17.3.2020 von 20.00 bis 21.30 Uhr empfohlen, zu dem Sie sich hier anmelden können: https://www.pferd-aktuell.de/eticketing/webinar/17-03-2020/west-nil-virus/658

Weitere Informationen zum Nachlesen:

Bei Fragen zum West-Nil-Virus und zur Impfung oder wenn Sie eine Info-Veranstaltung in Ihrem Reitstall dazu wünschen, kontaktieren Sie mich gern.



Änderung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) für den Notdienst - Was sich ändert und warum

Einige Pferdebesitzer werden es schon schmerzlich erfahren haben: Immer mehr Tierarztpraxen gewährleisten keinen zuverlässigen Notdienst mehr. Und so steht man da, mit dem kolikenden oder verletzten Pferd und erreicht keinen Tierarzt oder der einzige Kollege, der im Dienst ist, ist leider gerade ganz woanders bei einem anderen Notfall. Das ist furchtbar für alle Beteiligten - für den sorgenvollen Besitzer, den Tierarzt, der sich nicht zerteilen kann und von einem Notfall zum anderen hetzt und in aller erster Linie natürlich für das kranke Pferd, das möglicherweise sehr lange auf Hilfe warten muss.

Der Hintergrund ist das neue Arbeitszeitgesetz, das (wenig überraschend) auch für Tierärzte uneingeschränkt gilt und (richtigerweise) vom Gesetzgeber auch konsequent durchgesetzt wird. Es war bislang üblich, dass angestellte Tierärzte, die Notdienste leisten mussten, dafür in vielen Fällen weder eine ausreichende Bezahlung noch einen Freizeitausgleich erhalten haben. Von eingehaltenen Ruhezeiten, Nacht- und Wochenendzuschlägen, wie in (fast) jeder Branche selbstverständlich, will ich gar nicht erst sprechen. Dies waren unhaltbare Zustände, die junge Kolleginnen und Kollegen immer mehr von der Arbeit in der Praxis abschrecken und die nun zum Glück nach und nach ein Ende haben sollen. Seitdem das Arbeitszeitgesetz auch in Tierarztpraxen und -kliniken auf Einhaltung überprüft und Verstöße mit hohen Strafen geahndet werden, wird wesentlich mehr Personal für die Abdeckung des Notdienstes benötigt, das wiederherum bezahlt werden muss.

Es musste also dringend etwas passieren. Das Ergebnis ist eine Novelle der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) für den Notdienst, deren Ziel es ist, einen flächendeckenden, zuverlässigen tierärztlichen Notdienst für Tierärzte wieder bezahlbar und attraktiv zu machen.

Zusammenfassend ergibt sich aus der Verordnung für den Notdienst Folgendes: 

  • eine generelle Notdienstgebühr in Höhe von 50 Euro einmalig pro Besuch
  • tierärztliche Leistungen müssen im Notdienst mindestens mit dem 2-fachen Gebührensatz und können je nach Aufwand bis zum 4-fachen Gebührensatz abgerechnet werden
  • als Notdienst gelten Besuche in der Zeit von 18 Uhr bis 8 Uhr montags bis freitags sowie am Wochenende (Freitag 18 Uhr bis Montag 8 Uhr) und an Feiertagen (0 Uhr bis 24 Uhr).

Wichtig: Planmäßige Termine und Sprechzeiten am Abend, frühmorgens oder am Wochenende sind von der neuen Regelung nicht betroffen. Dies betrifft in meiner Praxis insbesondere den Samstagvormittag. Künstliche Besamungen sind von der Regelung grundsätzlich ausgenommen.

Darüberhinaus wird das Wegegeld auf 3,50 Euro je Doppelkilometer erhöht, mindestens jedoch 13 Euro pro Besuch. Selbstverständlich wird dies weiterhin bei mehreren Patienten im Stall oder zumindest an einem Weg anteilig berechnet.

Bitte beachten Sie, dass diese Verordnung keine unverbindliche Preisempfehlung, sondern für Tierärzte rechtlich bindend ist und Unterschreitungen der Gebührensätze berufsrechtlich bestraft werden können. Nähere Informationen finden Sie hier auch als Download: Informationen für Patientenbesitzer der BundestierärztekammerGebührenordnung für Tierärzte (GOT). 

Bei Fragen kontaktieren Sie mich gern.



Januar 2020

 Leipziger Tierärztekongress - Vertretungsregelung vom 15. bis 18. Januar

Um immer auf dem neusten Stand der Entwicklungen in der Tiermedizin zu sein, mich mit Kollegen auszutauschen und somit Ihren Pferden und Ponys die bestmögliche Betreuung bieten zu können, besuche ich vom 15. bis 18. Januar den 10. Leipziger Tierärztekongress.

In dringenden Fällen wenden Sie sich während meiner Abwesenheit bitte telefonisch wie gewohnt an die Kollegin Anke Rüsbüldt unter 01729101478

Für weniger dringende Fragen und Terminwünsche ab dem 19. Januar bin ich wie gewohnt per SMS oder Whatsapp erreichbar.


Dezember 2019

Fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Das zweite Jahr meiner Pferdepraxis in Reinfeld neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte Ihnen und Euch herzlich danken für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in 2019.

Ich wünsche Ihnen und Euch, Ihren und Euren Pferden und Ponys fröhliche Weihnachtstage und einen entspannten Rutsch in ein gesundes, glückliches Jahr 2020.

Für Notfälle bin ich auch über die Feiertage zu erreichen.

Foto: Melina Plötz (www.melinas-fotografie.com)


November 2019

Neue wissenschaftliche Empfehlungen zur Entwurmung von Pferden veröffentlicht

Der ESCCAP (= European Scientific Counsel Companion Animal Parasites), also das wissenschaftliche Gremium in Europa zur Erforschung und Bekämpfung von Parasiten bei Haustieren, hat neue Empfehlungen zur Entwurmung von Pferden erarbeitet, die hier zum Download bereitstehen.

In den letzten Jahren hat es viel Verwirrung um das Für und Wider von selektiver und strategischer Entwurmung, Kotprobenuntersuchungen, Resistenzen und vermeintlich "starke" und "schwache" Wirkstoffe gegeben. Die neuen Empfehlungen dienen Tierärzten und Pferdebesitzern gleichermaßen zur Orientierung auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, um unsere Pferde so gesund wie möglich zu erhalten.

Wenn Sie Fragen haben, welches Entwurmungsregime für Ihr Pferd bzw. Ihren Pferdebestand das richtige ist, welcher Wirkstoff zu welcher Jahreszeit am sinnvollsten ist oder bei anderen Fragen zum Thema Parasiten, kontaktieren Sie mich gern.

Eins gilt in jedem Fall für alle Pferde gleichermaßen: Jetzt ist es Zeit für eine Wurmkur, damit die Pferde mit möglichst niedrigem Wurmbefall in den Winter gehen.


September 2019

Update zum West-Nil-Virus

Um Panik und gefährliches Halbwissen zu vermeiden, hier ein paar aktuelle Fakten zur Situation in Bezug auf das West-Nil-Virus in Kurzform: 

  • In 2019 gab es bis jetzt elf nachgewiesene Fälle von WNV-Infektionen bei Pferden in Sachsen und Sachsen-Anhalt, zwei Pferde starben.
  • Kürzlich wurde das WNV bei einem toten Wildvogel in Hamburg nachgewiesen und hat damit Norddeutschland erreicht.
  • In Leipzig erkrankte in 2019 ein Mensch nach einem Mückenstich.

Was bedeutet das nun für Pferdebesitzer im Norden? 

Offenbar hat das Virus erfolgreich in Deutschland überwintert und breitet sich in der Vogel- und Mückenpopulation aus. Auch wenn bisher keine Pferde in Norddeutschland erkrankt sind, ist nach Erfahrungen z.B. aus den USA nach der dortigen Einschleppung des Virus zu erwarten, dass sich das Virus relativ schnell etablieren wird. Es sind zugelassene und erprobte Impfstoffe verfügbar, mit denen schweren Verlaufsformen vorgebeugt werden kann. Wichtig: Um den bestmöglichen Schutz durch zur richtigen Zeit höchste Antikörpertiter zu erreichen, ist eine Impfung im Frühjahr vor Beginn der Mückensaison am sinnvollsten. Es ist also NICHT ratsam jetzt panisch drauf los impfen zu lassen. Für die wenigen verbleibenden Wochen mit stechenden Insekten kann das Infektionsrisiko für Pferde mit wirksamen Repellentien (erhältlich beim Tierarzt) gesenkt werden.

Wer sein Pferd in Zukunft wirksam vor dem WNV schützen möchte, dem sei folgendes Impfregime empfohlen:

  • Grundimmunisierung mit 2 Impfungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen im Frühjahr 2020, abgeschlossen mit spätestens Ende Mai
  • danach jährliche Auffrischungsimpfung im Frühjahr

Weitere Details zum West-Nil-Virus finden Sie hier auf der Homepage unter Aktuelles (September 2018 und August 2019). Bei Fragen rufen Sie mich gerne an.


Ende der Zuchtsaison: Ein Fall aus der Praxis

Die Zuchtsaison 2019 war keine leichte Saison, das werden viele Züchter und Tierärzte bestätigen. Fohlen mit einem schwierigen Start ins Leben und Stuten, die nicht tragend wurden oder in der Frühträchtigkeit resorbierten waren überregional an der Tagesordnung, was alle Beteiligten ganz schön frustrieren kann. Umso schöner und motivierender sind dann die Geschichten, die wie kleine Märchen anmuten. Eine davon aus meiner Praxis möchte ich hier teilen:

Lady Laurentia hatte es nach einem Unfall 2018 nicht leicht und immer wieder ergaben sich neue Komplikationen, sodass ihre weitere Dressurpferdekarriere erstmal auf Eis gelegt werden musste. Die Idee, ein Fohlen als Nachwuchspferd für die Besitzerin aus ihrem Herzenspferd zu ziehen, lag sehr nah und aus medizinischer Sicht sprach nichts dagegen. Gemeinsam fanden wir einen passenden Hengst und dann sollte es losgehen, die Saison war Ende Mai schließlich bereits in vollem Gange. Es brauchte jedoch Geduld und ein bisschen tierärztliche Hilfe, um den Zyklus der Stute in normale Bahnen zu lenken, den richtigen Besamungszeitpunkt abzupassen und außerdem beste Bedingungen für das arrangierte Date von Ladys Eizelle mit vielen kleinen Black Rubys zu schaffen. Und siehe da, tatsächlich wird manchmal am Ende alles gut: Lady hatte diesmal wieder alle Statistiken in den Wind geschlagen. Eine 11 Jahre alte Maidenstute mit unregelmäßigem Zyklus, nicht sauberem Tupfer und Flüssigkeit in der Gebärmutter nach dem Besamen - tragend im 1. Versuch. Mittlerweile ist die kritischste Phase der Trächtigkeit überstanden und alles ist soweit in Ordnung. So ein Fall zeigt mir immer wieder, dass Hoffnung sich lohnt und auch vermeintlich schwierige Zuchtstuten mit der richtigen Betreuung eine gute Chance auf eine erfolgreiche Trächtigkeit haben.

Ich wünsche allen Züchtern und ihren Stuten komplikationslose Trächtigkeiten und im Frühjahr unkomplizierte Geburten und gesunde Fohlen!

Trächtigkeitsuntersuchung am 15. Tag nach dem Eisprung (links) und Kontrolle am 39. Trächtigkeitstag - eine intakte Trächtigkeit mit sichtbarem Herzschlag des Embryos (rechts). Fotos: Sarah-Marie Wohlfahrt


August 2019

Update zum West-Nil-Virus: Pony stirbt in Sachsen an WNV-Infektion

Bereits im vergangenen Jahr gab es in Deutschland die ersten Krankheitsfälle verursacht durch das West-Nil-Virus in Brandenburg und Sachsen-Anhalt. In 2019 wurde das Virus wiederholt bei Vögeln in Ost- und Mitteldeutschland nachgewiesen. Nun ist in Sachsen ein neunjähriges Pony gestorben, das mit dem West-Nil-Virus infiziert war und zuvor neurologische Symptome mit schwankendem Gang zeigte. Es kam schließlich zum Festliegen, sodass es eingeschläfert werden musste. Nähere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:

Sachsen - Pony stirbt an West-Nil-Virus

Sächsische Tierseuchenkasse zu West-Nil-Virus

Wirksamen Schutz gegen schwerwiegende Krankheitsverläufe und Spätfolgen bietet die Impfung gegen das West-Nil-Virus, die zur Zeit zumindest für Pferde in den bereits betroffenen Regionen und Pferde, die in die betroffenen Gebiete verbracht werden von der Ständigen Impfkommission (StIKo Vet) empfohlen wird. Nähere Informationen finden Sie hier.

Bei Fragen zum West-Nil-Virus und zur Impfung dagegen kontaktieren Sie mich gern.


Cushing hat viele Gesichter - Gutschein-Aktion zur Diagnostik

Langes, lockiges Fell, ein mühsamer Fellwechsel und eine Veränderung des Erscheinungsbildes  mit Hängebauch und Senkrücken sind leicht zu erkennende Anzeichen dafür, dass ein Pferd am Equinen Cushing-Syndrom leidet. 50 bis 80 Prozent der Pferde mit Cushing-Syndrom erkranken früher oder später an Hufrehe, die dramatisch verlaufen kann und immer potentiell lebensbedrohend ist.
Aber wussten Sie, dass auch vermehrtes Schwitzen, Leistungsminderung, Infektanfälligkeit, depressives Verhalten und Fruchtbarkeitsstörungen durch Cushing verursacht werden können? Studien zeigen, dass etwa 20 Prozent der Pferde im Alter über 15 Jahren erkrankt sind, aber auch jüngere Pferde können betroffen sein. Das jüngste Pferd, bei dem im vergangenen Jahr im Zuge der Test-Aktion in Schleswig-Holstein das Cushing-Syndrom diagnostiziert wurde, war 4 Jahre jung.

Auch in diesem Jahr bietet die Firma Boehringer Ingelheim vom 15. August bis 27. September wieder eine Gutschein-Aktion für die Laborkosten zum Test auf Cushing mittels ACTH-Bluttest an. Nähere Informationen zur Aktion, Gutscheine zum Download und mehr Hintergrundwissen zum Cushing-Syndrom finden Sie unter https://www.cushing-hat-viele-gesichter.de/

Für Terminwünsche oder bei Fragen zum Cushing-Syndrom kontaktieren Sie mich gerne telefonisch.

Vor 10 Jahren an Hufrehe erkrankt und mit Cushing-Syndrom diagnostiziert, dank erfolgreicher Behandlung auch 2019 mit 30 Jahren noch fit und munter.


Juli 2019

Neuer wissenschaftlicher Fallbericht veröffentlicht

Manchmal macht Not erfinderisch und man muss neue Wege gehen, um das scheinbar Unmögliche zu schaffen. So war es auch im Falle eines Kaltblutwallachs, der auf seiner Koppel aus vollem Galopp mit einem Apfelbaum kollidiert war und sich dabei lebensbedrohliche innere Blutungen zugezogen hatte.
Ich gehörte vor einigen Jahren zum Team der Tierärzte, die diesen Patienten in der Medizinischen Tierklinik der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Dr. G.-F. Schusser betreuten und nachdem all unsere klinikeigenen Pferde bereits fleißig Blut gespendet hatten, reichte die Menge bei weitem noch nicht aus, um den "Dicken" aus der kritischen Anämie herauszuholen. Parallel mussten wir große Mengen Blut infolge des Unfalls aus seiner Brusthöhle ablassen, die dort nichts verloren hatten und dann hatte jemand die zündende (und in dem Moment etwas verrückt erscheinende) Idee: Warum sollten wir ihm nicht sein eigenes Blut wieder transfundieren?
So wurde er sein eigener Blutspender und rettete sich quasi selbst das Leben. Den ganzen Fallbericht finden Sie hier.


Aus aktuellem Anlass: Verletzungsrisiko Halsriemen

Die Weidesaison ist in vollem Gange und ich hoffe, dass möglichst viele Pferde viel Zeit auf der Weide genießen können. Aus der Praxis meiner Kollegin Anke Rüsbüldt erreichte mich kürzlich das nebenstehende Foto: Ein Halsriemen, eingeklemmt zwischen Hinterhuf und Eisen. Das Pferd trug auf der Koppel einen Halsriemen anstelle eines Halfters (in dem guten Willen, das Verletzungsrisiko zu verringern). Als es sich mit dem Hinterhuf hinter dem Ohr kratzte, geriet es mit dem Huf in den Halsriemen und dieser klemmte sich zwischen Huf und Eisen so fest ein, dass das Pferd sich nicht mehr selbst befreien konnte. Es kam auf der Koppel mit dem Huf hinter dem Ohr zum Festliegen. Das beherzte Einschreiten des Stallbesitzers, der mit einem Messer den Halsriemen durchschnitt, rettete dem Pferd das Leben. Erst nach Abnahme des Eisens konnte der Halsriemen entfernt werden, so fest war er eingeklemmt.
Glücklicherweise hat das Pferd sich mittlerweile von dem Schock erholt und hat sich auch keine Schäden an der Halswirbelsäule oder dem festhängenden Hinterbein zugezogen, aber es hätte sich schwer bis lebensbedrohlich verletzen können.
Deshalb meine Bitte an alle Pferdebesitzer: Nach Möglichkeit lasst eure Pferde ohne Halfter, Halsriemen oder dergleichen auf die Koppel. Wenn die Pferde aus organisatorischen Gründen Halfter tragen müssen, wählt eins für die Weide, das im Falle eines Unfalls möglichst leicht kaputt geht, damit sich das Pferd befreien kann. Besser ein kaputtes oder verlorenes Halfter als ein verletztes oder gar totes Pferd! Und: Halsriemen sind - wie man sieht - kein bisschen weniger gefährlich als Halfter.
Ich wünsche allen Pferden und Ponys und ihren Menschen einen schönen, langen und verletzungsfreien Weidesommer!

Foto: Anke Rüsbüldt


Juni 2019

Herzliche Glückwünsche zum Sieg im Preis der Pferdepraxis Reinfeld

Im diesjährigen Preis der Pferdepraxis Reinfeld, einer Reitpferdeprüfung für 3- und 4-jährige Pferde und Ponys, siegte der lackschwarze Wallach "Herr Karlsson", vorgestellt von Stefanie Knorr. Noch einmal herzliche Glückwünsche an das Siegerpaar und die weiteren Platzierten!


Turnier des RuFV Zarpen auf Hof Springbek

Vom 14. bis 16. Juni findet wieder einmal das traditionsreiche Turnier auf Hof Springbek statt und wie schon im letzten Jahr freue ich mich, einen kleinen Teil beitragen zu können.

Wie auch im vergangenen Jahr bin ich als Turniertierärztin im Einsatz. Die Vertretung für dringende Notfälle übernimmt wie gewohnt Anke Rüsbüldt, die Sie unter 0172 9101478 telefonisch erreichen.



März 2019

Aus aktuellem Anlass: Umgang mit ansteckenden Pferdekrankheiten

Herpes, Druse, Influenza und andere Infektionskrankheiten versetzen die Reiterwelt immer wieder in Panik. Gemeinsam haben sie, dass sie alle hoch ansteckend sind und sowohl von Pferd zu Pferd, als auch über Menschen, die mit den Pferden in Kontakt sind, übertragen werden können. Diese Erkrankungen sind alle nicht gesetzlich reglementiert, das heißt, dass die Veterinärämter hier weder eine Meldung über einen Ausbruch erhalten noch mit Sperren oder ähnlichen Maßnahmen eingreifen. Somit ist eine genaue Aussage darüber, was wann wo kursiert, nicht möglich.

Deshalb rate ich dazu, nicht auf Gerüchte zu hören sondern sich genau zu informieren, Panikmache zu vermeiden und vor allen Dingen generelle Hygiene im Umgang mit den Pferden zu beachten.

Gute Hilfestellung dazu geben der Hygieneleitfaden der FN und die Hinweise zum Umgang mit nicht gesetzlich geregelten Infektionskrankheiten, die unter den unten stehenden Links heruntergeladen werden können.

Informationen unter anderem über Herpes und Druse könnt ihr und können Sie auch in einem meiner Vorträge nachlesen.

Hygieneleitfaden (pdf)

Hinweise zum Umgang mit nicht gesetzlich geregelten Infektionskrankheiten (pdf)



Equitana-Tagung über Pferdekrankheiten - Vertretungsregelung vom 14. bis 16. März

Um immer auf dem neusten Stand der Entwicklungen in der Pferdemedizin zu sein und somit Ihren Pferden und Ponys die bestmögliche Betreuung bieten zu können, besuche ich vom 14. bis 16. März die Tagung über Pferdekrankheiten auf der Equitana.

In dringenden Fällen wenden Sie sich während meiner Abwesenheit bitte telefonisch an die Praxis von Lars Schulte unter (04533) 61 00 84 oder 0151 50 66 55 55.

Für weniger dringende Fragen und Terminwünsche ab dem 17. März bin ich wie gewohnt per SMS oder Whatsapp erreichbar.


Januar 2019

Ein Notfall und Sie sind nicht erreichbar? Sorgen Sie vor!

Der Besitzer ist im Urlaub und das Pferd plötzlich schwer krank. Der Stallbesitzer, die Urlaubsvertretung, die Reitbeteiligung oder aufmerksame Stallkollegen verständigen vielleicht den Tierarzt.

Aber was dann? Wie soll entschieden werden, ob das Pferd in die Klinik gebracht werden soll oder ob der Besitzer einer Operation zustimmen würde? Welche Kosten kann oder will der Pferdebesitzer maximal tragen? Wäre er damit einverstanden, dass das Pferd eingeschläfert wird, wenn jeder weitere Behandlungsversuch wenig Aussicht auf Erfolg verspricht und das Leiden des Pferdes nur weiter verlängern würde?

All dies sind Fragen, mit denen sich kein Pferdebesitzer gerne beschäftigt. Ein Horror-Szenario für Stallbesitzer und Urlaubsvertretungen, die den Besitzer nicht erreichen können. Natürlich wollen Tierarzt und Stallkollegen helfen, aber was ist, wenn keiner weiß, was der Besitzer für sein Pferd jetzt wollen würde?

Urlaub, Dienstreise, wichtiger Termin, eigene Krankheit, schlicht ein leerer Handy-Akku oder ein hartnäckiges Funkloch - jeder von uns ist manchmal nicht erreichbar. Für solche Fälle ist es ein beruhigendes Gefühl für alle, die mit Pferden umgehen, wenn klar geregelt und am besten schriftlich festgehalten ist, wie im Notfall in Abwesenheit des Besitzers entschieden werden soll.

Unter dem folgenden Link können Sie eine Vollmacht für Notfälle herunterladen, die ausgefüllt und unterschrieben zum Beispiel bei Ihrem Stallbesitzer, der Reitbeteiligung oder an einem leicht zugänglichen Ort (z.B. im Sattelschrank oder im Putzkasten) bei den Sachen Ihres Pferdes im Notfall schnell verfügbar ist - damit jederzeit in Ihrem Sinne und vor allem im Sinne Ihres Pferdes gehandelt werden kann.

 

 

 

 

 

 


Dezember 2018

Fröhliche Weihnachten und ein gesundes neues Jahr!

Das erste Jahr meiner Pferdepraxis in Reinfeld neigt sich dem Ende entgegen und ich möchte Ihnen und Euch herzlich danken für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit in 2018.

Ich wünsche Ihnen und Euch, Ihren und Euren Pferden und Ponys fröhliche Weihnachtstage und einen entspannten Rutsch in ein gesundes, glückliches Jahr 2019.

Für Notfälle bin ich auch über die Feiertage zu erreichen.

 

 

 

 

 


November 2018

Aus traurigem aktuellen Anlass: Atypische Weidemyopathie

An dieser Stelle möchte ich auf eine besonders tückische Krankheit hinweisen: Die Atypische Weidemyopathie. Die Sterblichkeitsrate bei der Atypischen Weidemyopathie ist mit bis zu 90 Prozent sehr hoch, weshalb die Erkrankung sehr ernst genommen werden sollte. 

Besonders jetzt im Herbst wenn es stürmisch wird, finden sich auf vielen Pferdekoppeln Blätter und Samen von Ahornbäumen, die häufig an Wegrändern stehen. Diese enthalten das für Pferde hochgiftige Hypoglycin A, das zu einer Myopathie, also einer Zerstörung der Muskelzellen, führt. Studien haben gezeigt,  dass Pferde auf abgefressenen Koppeln ohne Zufütterung bei kühlen Temperaturen besonders häufig erkranken, sodass in diesem Jahr bei der herrschenden Gras- und Rauhfutterknappheit ein zusätzlich erhöhtes Risiko besteht.

Die Symptome können ähnlich denen einer Kolik mit Schwitzen, Wälzen, Unruhe und Inappetenz und/oder denen eines Kreuzverschlags mit Bewegungsunlust, Steifigkeit und dunkelbraunem Harnabsatz sein. Der Krankheitsverlauf ist bei der Atypischen Weidemyopathie jedoch wesentlich rasanter und schwerwiegender als bei einem "normalen" Kreuzverschlag. Es kommen auch plötzliche Todesfälle durch Atemstillstand und Herzrhythmusstörungen infolge der Vergiftung vor.

Nur wenn die Myopathie frühzeitig erkannt und sofort intensiv behandelt wird, haben die Pferde eine Chance zu überleben. Die Aufnahme von Ahornbestandteilen sollte dringend vermieden werden. Bei knappem Weideaufwuchs empfiehlt es sich, rechtzeitig zuzufüttern und die Pferde bei und nach stürmischem Wetter eventuell aufzustallen.

Weitere Informationen zur Atypischen Weidemyopathie finden Sie auch unter den folgenden Links: Atypische Weidemyopathie TiHo Hannover  und Atypische Weidemyopathie LMU München

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besonders giftig: Der Bergahorn.




Oktober 2018

West-Nil-Virus erstmals bei Pferden in Deutschland aufgetreten

Im September 2018 wurde das bisher in vor allem in Amerika, Afrika und Südeuropa vorkommende West-Nil-Virus erstmals bei Vögeln im Süden und Osten Deutschlands (u.a. in Mecklenburg-Vorpommern) und zwei Pferden in Brandenburg und Sachsen-Anhalt festgestellt.

Das Virus wird über Stechmücken übertragen und befällt meistens Vögel, seltener jedoch auch Pferde und Menschen. Die Infektion verläuft meist subklinisch. In knapp 10 Prozent der Fälle beim Pferd tritt eine neurologische Verlaufsform auf, bei der die Pferde mit Symptomen wie Stolpern, Lähmungen der Hinterhand, Muskelzittern und Schwäche bis hin zum Festliegen auffallen. Bis zu 50 Prozent der von der neurologischen Verlaufsform betroffenen Pferde sterben und überlebende Pferde behalten oft bleibende Schäden zurück.

Es sind Impfstoffe gegen das West-Nil-Virus verfügbar, die die Verlaufsform abmildern und die Sterblichkeitsrate verringern können. Sollen nun also alle Pferde auch noch gegen West-Nil-Virus geimpft werden?

Die ständige Impfkommission hat zu dieser Frage eine Empfehlung herausgegeben, die Sie unter folgendem Link finden.

Bisher wird lediglich die Impfung für Pferde in betroffenen Gebieten empfohlen, jedoch ist die Ausbreitung des Virus innerhalb Deutschlands mit der nächsten Mückensaison zu erwarten.

Bei Fragen zum West-Nil-Virus und zur Prophylaxe kontaktieren Sie mich gern.



 

 

 

 

 

 

 



Knappe Rauhfuttervorräte - Was gibt es für Alternativen?

Der trockene Sommer hat in ganz Norddeutschland zu deutlichen Einbußen bei der Heu- und Heulageernte geführt und die Preise für Rauhfutter explodieren lassen. Für eine gesunde Pferdefütterung ist Rauhfutter in ausreichenden Mengen jedoch unverzichtbar. 

Was kann man also tun, um mit den knappen und teuren Vorräten zu haushalten und seine Pferde trotzdem gesund und gut versorgt durch den Winter zu bringen?

Die Gesellschaft für Pferdemedizin hat zu diesem Thema zusammen mit Experten für Tierernährung Empfehlungen erarbeitet, die Sie unter folgendem Link herunterladen können. http://www.gpm-geva.org/gpm-geva/public/aktuell/Heufuetterung-2018.pdf 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 


August 2018

Manchmal kommt es anders...

Pferdetierärztin ohne so richtig eigenes Pferd - das war schon irgendwie komisch, aber ich war im Moment nicht auf der Suche. Diese Fuchsstute hat mich trotzdem gefunden.

Schön, dass du da bist, liebe Griseldis! Lass es dir gut gehen.




Juli 2018

Weidezeit ist Würmerzeit

Während der Sommerzeit steigt die Infektionsgefahr mit Endoparasiten auf der Weide. Insbesondere wenn die Koppel nicht täglich abgeäppelt wird oder die Pferde häufig umgeweidet werden, können Strongyliden, Spulwürmer und Co. zum Problem werden. Sie schädigen die Darmwand und können zu Konditionsverlust, Abmagerung und schlimmstenfalls zu Koliken führen.

Wie häufig und womit Ihr Pferd entwurmt werden sollte, hängt von vielen Faktoren ab. Ich berate Sie gern.




Juni 2018

Turnier des RuFV Zarpen auf Hof Springbek

Vom 15. bis 17. Juni findet wieder das traditionsreiche Turnier auf Hof Springbek statt und ich freue mich sehr, dieses Jahr einen kleinen Teil zu einer gelungenen Veranstaltung beizutragen. 

An dieser Stelle noch einmal herzliche Glückwünsche an "Florenz il Mio" und seine Reiterin Nina Stiller zum Sieg im Preis der Pferdepraxis Reinfeld Dr. Katharina Ehlers, einer Reitpferdeprüfung für 3- und 4-jährige Pferde und Ponys.


Am Sonntag, den 17. Juni, bin ich als Turniertierärztin auf Hof Springbek im Einsatz und deshalb nur telefonisch erreichbar. In dringenden Notfällen ist eine Vertretungsregelung abgesprochen, rufen Sie mich einfach an.





Neue Vorträge online

Unter der Rubrik "Mehr Wissen" finden Sie ab sofort drei meiner Vorträge zu den Themen Immuntherapie, Infektionskrankheiten und Tumorerkrankungen zum Download.

 

 


Mai 2018

Endlich: Das neue Praxisauto ist da!

Nach wochenlanger Ungewissheit und schier endloser Wartezeit ist mein richtiges Praxisauto nun da. Jetzt habe ich reichlich Platz, um jederzeit alle Geräte (mobiles digitales Röntgen, Ultraschall, Zahnwerkzeug, Endoskop usw.) an Bord zu haben und somit Ihren und Euren Pferden und Ponys noch besser in allen Lebenslagen helfen zu können.

Ab sofort bin ich also an dem blauen Bus mit Praxislogo (und nicht mehr an dem exotischen Braunschweiger Kennzeichen) zu erkennen.




 

April 2018

Es ist wieder Messezeit

Seit vielen Jahren bin ich Teil des Teams um Anke Rüsbüldt, der verantwortlichen Tierärztin auf der Hansepferd in Hamburg. Es ist mir alle zwei Jahre wieder eine Freude, mich in einem eingespielten Team aus drei Tierärztinnen mit um das Wohlergehen der teilnehmenden Pferde und Ponys während der Messe zu kümmern und zu einer gelungenen Veranstaltung für Pferdefreunde beizutragen. 

Von Donnerstag, 19. April, bis Sonntag, 22. April, bin ich deshalb in Hamburg und kann nur telefonisch, aber nicht persönlich, für Sie und Ihre Pferde da sein.

Eine Notdienstregelung ist mit den Nachbarkollegen abgesprochen, rufen Sie mich einfach an. Vielen Dank für Ihr Verständnis und vielleicht bis bald auf der Hansepferd!

 



Neuer Dauerpraktikant an Bord

Ab sofort begleitet mich Fridolin, ein kleiner schwarzer Pudel mit sehr großen Pfoten, passt auf das Praxisauto auf und sorgt für jederzeit fröhliche Stimmung im Praxisalltag.

Nachdem meine Schwester vor einigen Tagen diesen wuscheligen und offenbar herrenlosen Hund davor bewahrt hat, auf einer viel befahrenen Hamburger Straßenkreuzung unter die Räder zu kommen, habe ich mich leichten Herzens entschlossen, dem Hundekind ein neues Zuhause zu geben.

Herzlich willkommen im Team, lieber Fridolin!




März 2018 

"Kleine Anzeichen, große Auswirkungen" - Magengeschwüre beim Pferd ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Pferde Zucht & Haltung" erschienen


Ich freue mich sehr, dass ich gebeten wurde, für die Frühjahrsausgabe der süddeutschen Pferdefachzeitschrift "Pferde Zucht & Haltung" einen Artikel zu meinem "Herzensthema" Magengeschwüre beim Pferd, dem ich mich in den letzten Jahren für meine Doktorarbeit und im tierärztlichen Alltag ausgiebig gewidmet habe, zu verfassen. 

Den Artikel können Sie hier herunterladen. Viel Freude beim Lesen! Wenn Ihnen Fragen zur Magengesundheit Ihres Pferdes unter den Nägeln brennen sollten, sprechen Sie mich einfach an.